Unternehmenskultur

Der Krieg gegen die arbeitende Bevölkerung

Krisen und Arbeitslosigkeit drücken die Arbeitseinkommen

Samuel J. Palmisano, Aufsichtsratsvorsitzender von IBM, drückt die Auflagen des Finanzsektors in seiner „Roadmap to 2015“ (Zielplanung für 2015) knackig aus: „Earnings to double“ (Den Gewinn verdoppeln). Unter der Leitung der CEO (Präsidentin) Virginia M. „Ginni“ Rometty sollen die weltweit über 430.000 Mitarbeiter die Renditen der Aktien in wenigen Jahren um 100 Prozent erhöhen. Dieser Druck wird an die gesamte Belegschaft weitergegeben.

Charles Moore, offizieller Biograph der früheren britischen Premierministerin Margaret Thatcher, gibt Ende 2011 in der englischen Tageszeitung „Daily Telegraph“ zu, dass „ein System, das angetreten ist, das Vorankommen von vielen zu ermöglichen, sich zu einem System pervertiert hat, das wenige bereichert.“ Frank Schirrmacher, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, weist darauf hin, dass die Chancen auf einen Job, ein eigenes Haus, eine anständige Rente, einen guten Start der Kinder immer kleiner werden. Aus ökonomischen Problemen entstehen moralische und demographische Probleme.

Dabei gehen die Forderungen der Corporate Social Responsibility (CSR) nach einer nachhaltigen Unternehmensstrategie über die Erfüllung gesetzlichen Vorgaben (Compliance) hinaus. CSR macht die Shareholder Value Doktrin humaner, ohne sie zu ändern. Die über das Internet und die Sozialen Medien verbreiteten Aufforderungen zu Ächtung bestimmter Firmen oder Produkte durch einen Käuferstreik zeigen Wirkung: Umsatzeinbußen und Imageverluste sind in Zahlen messbar und führen zu Konsequenzen. Das Spiel mit feindlichen Übernahmen von Firmen, deren Shareholder Value sinkt, geht trotzdem weiter.

Die entscheidende Facette der Corporate Social Responsibility aber wird kaum gesehen: Fähige und qualifizierte junge Mitarbeiter erwarten eine andere Führung. Motivation durch Bestechen funktioniert bei ihnen genauso wenig wie durch Bestrafen. Sie haben vor nichts Angst, weil sie ihr Potenzial kennen. Es gibt überhaupt keine Motivation von außen oder von „oben“. Motivation kommt immer von innen.

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Veröffentlicht am von Prof. Wolfgang Berger, Leiter des BUSINESS REFRAMING Instituts Karlsruhe

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