Artikel der Rubrik "Fließendes Geld"

Die Erosion der Sicherheit bei Geldanlagen

Spekulation im Irrgarten von Nullzinsen und Aktienhausse

welle_tuerkisDie Zentralbanken betreiben eine expansive Geldpolitik, um die Konjunktur zu beleben. Das gelingt nicht. Es gibt kaum noch lohnende Investitionen und auch bei Nullzinsen keinen Kreditbedarf. Das viele Geld landet in der Spekulation, treibt die Immobilienpreise (obwohl die Bevölkerung schrumpft) und die Aktienkurse (obwohl die Gewinne stagnieren). Vor 20 Jahren war die durchschnittliche Haltedauer einer Aktie 4 Jahre, heute ist sie 22 Sekunden. Die Welle der Spekulation droht uns alle zu überrollen. Weiterlesen »

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Größenwahn und Selbstbedienung

Derivate einer Bank: € 55.000.000.000.000 = Einlagen x 100

dbVor sechs Jahren ist der „Weltuntergang“ abgewendet worden – mit Steuergeldern und Haftungsauflagen für unsere Kinder und Enkel. Wir mussten Banken und Fonds retten, die sich verspekuliert hatten. Die Ausgangslage ist jetzt dramatischer: 2014 beträgt das Welt-Bruttoinlandsprodukt $76.776 Milliarden. Großbanken haben fast das Zehnfache an Derivaten in ihren Bilanzen (lt. BIZ, Basel, $ 710.000 Milliarden). Bei der Deutschen Bank sind es € 55.000 Milliarden, mehr als das Hundertfache der Einlagen (€ 522 Milliarden) und so viel wie das Bruttoinlandsprodukt der ganzen Welt. Weiterlesen »

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Ein Perspektivwechsel eröffnet Handlungsspielräume

Die Wirkung von Kollektivintelligenz und Netzwerksdynamik

Die Montagsdemonstrationen in Leipzig haben den Kommunismus beerdigt. Die Montagsmahnwachen in vielen europäischen Städten werden den Finanzkapitalismus beerdigen; er braucht Krieg, um fortzubestehen. Hunderte oder auch tausende von Teilnehmern vernetzen sich. Eine spontane Dynamik schaukelt sich selbst auf und läutet eine Machtverschiebung ein. Meine Rede an einem Montag in Karlsruhe vor dem Schloss und unter den Augen des Bundesverfassungsgerichts dauerte 30 Minuten: Weiterlesen »

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fiat lux (Es werde Licht) und fiat money (Ungedecktes Geld)

Von der göttlichen Schöpfung zur Geldschöpfung

Cartoon„Jemand, der nur Ökonom ist, kann zur Gefahr werden“, hat Friedrich A. Hayek gewarnt. „Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht“, berichtet der Prophet Moses (1 – 1/3). Die Physik sieht es etwas anders. Schöpfung bedeutet aber auch bei ihr, etwas schaffen, das es zuvor nicht gab. Wenn Zentralbanken oder Geschäftsbanken aus dem Nichts Geld schöpfen, sind sie Schöpfer und spielen Gott. Weiterlesen »

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„Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz“

Wir befinden uns in einem soliden Denkgefängnis

pferdDer Apostel Matthäus hat uns gesagt, wo unser Herz ist (6, 21). Wir hängen am Geld und können eine Schenkökonomie nicht denken. Ja, ohne Geld ist eine arbeitsteilige Zivilisation nicht vorstellbar. Aber: wenn wir unser Herz verschenken, erhalten wir meist ein großes Geschenk zurück. Heute erzähle ich Ihnen aus meiner Nachbarschaft: Dort gilt das auch für Pferde! Weiterlesen »

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Die Bank of England stellt die Ökonomie auf den Kopf

Eigentlich müssten jetzt alle Lehrbücher umgeschrieben werden

Henry_FordHenry Ford hat einmal darauf hingewiesen wie gut es ist, dass die meisten Menschen nicht verstehen, wie das Geldsystem funktioniert. Würden sie es durchschauen, meinte er, „hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“ In der letzten Woche ist nun etwas erstaunliches geschehen: Die Bank of England hat in einem Beitrag zugegeben, dass die Ansicht fast aller Ökonomen zur Geldordnung falsch ist und dass Positionen von Exoten wie der „Occupy Wall Street Gruppe“ richtig sind. Weiterlesen »

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