Business Reframing® Fallbeispiel:
Ein Hersteller von Büromöbelkomponenten mit 150 Mitarbeitern befand sich im Würgegriff seiner großen Kunden: Sie haben die Zeichnungen geliefert, die Toleranzen und Spezifikationen vorgeschrieben und sich vorbehalten, Liefermengen zu beliebigen Terminen auch kurzfristig abzurufen. Und sie haben die Preise diktiert. "Entweder Sie unterschreiben diesen Vertrag, oder Sie unterschreiben keinen Vertrag", hat der Einkäufer eines Kunden gesagt. Der Rahmenvertrag hat dem Unternehmen Verlust gebracht. Der Inhaber hat den Betrieb weitergeführt, um die Arbeitsplätze seiner Mitarbeiter zu erhalten.
Vordergründig ging es darum, das Unternehmen zu erhalten und wenigstens ein bisschen profitabel zu gestalten. Die große Vision des Unternehmers aber war etwas anderes: das Unmögliche zu ermöglichen und seine großen Kunden von sich abhängig zu machen. "Wenn wir das erreicht haben, kann ich sterben", hat er gesagt.
Wir haben zwei 2½ tägige BUSINESS REFRAMING® Klausuren mit den 17 Führungskräften durch-geführt. Hier haben die Teilnehmer eine Strategie zur Umkehrung der Abhängigkeit entwickelt, die innerhalb von zwei Jahren umzusetzen war und bei dem der Unternehmer selbst eine Schlüsselrolle zu spielen hatte. Ein Jahr danach gab es eine Folgeklausur, in der das "Feintuning" des weiteren Vorgehens konzipiert wurde. Ein weiteres Jahr danach gab es eine weitere Folgeklausur.
Die konzipierte Strategie ist umgesetzt worden und hat funktioniert.
Im vierten Jahr hat das Unternehmen auf seinem Werksgelände in Deutschland eine Abschluss-veranstaltung durchgeführt: Ein dreitägiges Symposion zum Thema
Aus sämtlichen Kundenunternehmen weltweit sind ca. 250 Teilnehmer gekommen. Den zentralen Vortrag hat Prof. Wolfgang Berger gehalten. Es gab weitere namhafte Referenten aus dem In- und Ausland, sowie zahlreiche Workshops zu branchenspezifischen Fachthemen. Das Symposion war dreisprachig (englisch, französisch, deutsch).
Durch das BUSINESS REFRAMING® Programm ist das Unternehmen zu einem Magneten für große Kunden geworden. Die Abhängigkeit in den Wertschöpfungspartnerschaften mit den Großkunden hat sich umgekehrt. Durch Zukauf von Werken früherer Wettbewerber im europäischen Ausland ist die Produktionskapazität an den erhöhten Umsatz angepasst worden. Das Unternehmen hat jetzt 400 Mitarbeiter an drei Standorten.
Lassen Sie sich inspirieren von unseren regelmäßigen Tipps und Anregungen, die Ihnen helfen, Ihr Denken neu zu verschalten.