Business Reframing Institut

Business Reframing® Fallbeispiel:

Neue Herren im Haus

Die Ausgangssituation

Die Druckabteilung eines großen Konzerns hat mit Verlust gearbeitet und ist liquidiert worden. Die Mitarbeiter haben betriebsbedingte Kündigungen erhalten.

Einige von ihnen - passionierte Drucker - wollten weiter in ihrem Beruf arbeiten und haben nachgefragt, zu welchen Konditionen sie die komplette Betriebsausstattung der Druckerei übernehmen könnten. Sie haben eine GmbH gegründet, das Kapital selbst gezeichnet und den ältesten kaufmännischen Mitarbeiter der Druckerei zum Geschäftsführer gewählt. Die GmbH hat die Betriebsausstattung übernommen, eine bescheidene Produktionshalle angemietet und ein BUSINESS REFRAMING® Programm für die gesamte 20köpfige Belegschaft gebucht.

Das Ziel

Die Arbeitsplätze sollten erhalten bleiben und dazu musste das junge Unternehmen ohne Unternehmer überlebensfähig gemacht werden. Die Druckaufträge des ehemaligen Mutterkonzerns sollten den Start erleichtern, möglichst schnell aber sollten auch andere Kunden gefunden und das kleine Unternehmen vom Konzern unabhängig werden.

Das BUSINESS REFRAMING® Programm

Wir haben insgesamt drei jeweils 2½tägige Klausuren mit der gesamten Belegschaft durchgeführt - im Abstand von ca. zehn Wochen - und der Geschäftsführer hat Coachinggespräche in Anspruch genommen.

Die Ergebnisse

  1. Der Geschäftsführer ist zurückgetreten, hat sich als Sachbearbeiter auf sein Spezialgebiet -  das Rechnungswesen - zurückgezogen, seine erhöhte Beteiligung aber behalten. Er ist in der Belegschaft beliebt und anerkannt.
  2. Ein dynamischer und charismatischer junger Drucker mit "unternehmerischem Biss" hat die Leitung des Unternehmens übernommen. Alle trauen ihm zu, ihr Unternehmen in eine gute und sichere Zukunft zu führen.    
  3. Das Unternehmen hat sich zu einer Spezialdruckerei entwickelt, deren technisches Know-how im deutschen Sprachraum hervorsticht. Ganz neue Märkte werden bedient und ermöglichen Margen in der Kalkulation, die zuvor undenkbar gewesen sind.
  4. Einschließlich der ca. 20 Gesellschafter der ersten Stunde werden jetzt 50 Mitarbeiter beschäftigt. Denjenigen, die noch nicht Gesellschafter sind, ist unter bestimmten Bedingungen eine Beteiligung in Aussicht gestellt worden.
  5. Ein neues Betriebsgebäude an einem neuen Standort wurde eingeweiht. Trotzdem arbeitet das Unternehmen ganz ohne Fremdkapital - und sollte bei der nächsten Betriebserweiterung einmal Fremdkapital benötigt werden, werden es Gesellschafterdarlehen sein. Zwei Mal bereits waren die jährlichen Gewinnausschüttungen an die Gesellschafter höher als das gezeichnete und eingezahlte Kapital.

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