Business Reframing Institut

Business Reframing® Fallbeispiel:

Die Macht der Mütter

Die Ausgangssituation

Die Tochtergesellschaft eines der großen europäischen Energiekonzerne hatte ca. 1.000 Mitarbeiter und war auf einen bestimmten technischen Service für die Muttergesellschaft und andere Konzerngesellschaften spezialisiert. Das Personal bestand aus hoch qualifizierten Ingenieuren und Technikern, die auf mehrere Standorte in Deutschland verteilt waren. Die "am grünen Tisch" und ohne jede Detailkenntnis erlassenen Vorgaben der Konzernmutter wirkten lähmend, demotivierend, frustrierend.

Das Ziel

Auf Basis der sehr hohen technischen Kompetenz der Belegschaft sollten technische Dienstleistungen entwickelt werden, die - ohne in Interessenkonflikte mit der Muttergesellschaft zu geraten - auf dem Markt auch anderen Konzernen angeboten werden können. Damit wurde eine gewisse unternehmerische Unabhängigkeit von der Mutter angestrebt und in der Folge mehr Freiheit bei Führungsentscheidungen und in der Unternehmenspolitik. 

Das BUSINESS REFRAMING® Programm

Zunächst wurde das BUSINESS REFRAMING® Programm in einer Betriebsversammlung, zu der etwa 500 Personen an einem zentralen Ort zusammen gekommen waren, durch den Geschäftsführer und den Programmleiter des BUSINESS REFRAMING® Instituts vorgestellt. Für diejenigen, die an der Versammlung nicht teilnehmen konnten, gab es einen ausführlichen Bericht in der Werkszeitung.

In Vorgesprächen mit der Geschäftsführung wurden 75 repräsentative "Multiplikatoren" ausgewählt und eingeladen, bei BUSINESS REFRAMING® Klausuren mitzuarbeiten - repräsentativ im Hinblick auf Standorte, Betriebszugehörigkeit, Aufgabe, Alter, Geschlecht, Fachgebiet, Ausbildung und Hierarchie. Diese 75 Personen wurden unter Berücksichtigung ihrer zeitlichen Verfügbarkeit in drei Gruppen eingeteilt und mit jeder Gruppe wurden im Abstand von jeweils 10 - 12 Wochen insgesamt drei BUSINESS REFRAMING® Klausuren durchgeführt.

Darüber hinaus gab es einige Sondertermine mit einer BUSINESS REFRAMERIN®, bei denen es um spezielle Fragen eines Personenkreises ging, für die in den Klausuren kein Platz war. Es gab auch vielfältige Coachingunterstützung für die Multiplikatoren, die die in den Klausuren getroffenen Vereinbarungen an ihren Standorten weiterzugeben und die Einhaltung zu kontrollieren hatten. In jeder Ausgabe der Werkszeitung wurde ausführlich über das Programm berichtet.

Das Ergebnis

Mit außergewöhnlichen technischen und strategischen Innovationen war innerhalb kurzer Zeit eine weitgehende Unabhängigkeit von der Konzernmutter erreicht. Nur ein Beispiel: Der Stromverbrauch kann in gleicher Weise gemessen und berechnet werden, wie es bei Telefongebühren geschieht. Die Zählerstände brauchen nicht mehr vor Ort abgelesen werden.

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