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Business Reframing - in Resonanz mit Herz und Hirn

Buchlink Seite S 81

Achtsamkeit - Die Erweiterung der Horizonte

Erfahrungen sollten wir nicht bekämpfen, sondern sie mit ‚offenem Gewahrsein‘ – einer Haltung der Akzeptanz und des Gleichmuts – anschauen. Menschen können sich gerade dann verändern, wenn sie die Dinge sein lassen. Emotionen und alte Erinnerungen stecken förmlich in uns und werden durch körperliche Verspannungen spürbar. Der primäre Strukturaufbau unseres Gehirns erfolgte über Bewegung. Bis zum Lebensende lässt sich unser Gehirn durch Bewegung beeinflussen und verändern.

 

„Körperübungen sind eine stark unterschätzte Behandlungsmethode“ sagt Dan Siegel. Schon einfachste Bewegungen führen zu mehr körperlicher Leichtigkeit und Beweglichkeit, wie auch zu größerem geistigen und seelischen Wohlbefinden. Unser Gehirn ist nicht das Exekutivorgan für das, was abwärts vom Hals liegt. Ebenso von Bedeutung ist die Atmung. Studien des Heart-Math-Instituts® weisen den Zusammenhang von Atmung und Herzkohärenz nach.

 

 

der Abschied von der Esoterik

Quelle: Ulrich Ott, „Meditation für Skeptiker“

Achtsamkeit und Meditation werden oft dem Bereich der Esoterik oder Religion zugeordnet, was bei skeptischen Zeitgenossen leicht zu einer ablehnenden Haltung führen kann, die Meditation als Werkzeug der Selbsterforschung, Selbstregulation und Selbsterkenntnis für sich zu nutzen.

 

Dank neurowissenschaftlicher Verfahren können heute Wirkungen von Achtsamkeits- und Meditationsübungen auf die Aktivität und Struktur des Gehirns objektiv untersucht und nachgewiesen werden. Diese Forschungen demonstrieren eindrucksvoll die Plastizität der neuronalen Schaltkreise, die unser Bewusstsein bestimmen und zugleich durch das verändert werden, was wir tun. Achtsamkeit öffnet die Augen für eine Realität jenseits der Gewohnheit und Routinen und ermöglicht Freiheit, die entsteht, wenn die Spiele des Egos durchschaut werden.

 

Studien zur Achtsamkeit

Wissenschaftliche Untersuchungen von Harald Piron (2003) ergaben, dass die Erfahrungen durch Achtsamkeit fünf Bereichen unterschiedlicher Tiefe zugeordnet werden können:

1. Lösen von Unruhe, Motivations- u. Konzentrationsproblemen

2. Entspannung, Wohlbefinden, bessere Atmung, mehr Ruhe erlangen

3. Lösen aus belastenden Mustern und Erkenntnissen und ein erhöhtes

    Veränderungspotenzial

4. Mehr Klarheit, Freiheit, Leichtigkeit, Verbundenheit, Selbstakzeptanz

5. Gegenwärtigkeit, Gedankenstille, Einssein, Bewusstseinsweite

 

Das gegenwärtige Bewusstsein eines jeden Menschen ist das Ergebnis seiner biologischen, kulturellen und individuellen Entwicklung. Dennoch entscheiden wir im Laufe dieser Entwicklung zunehmend selbst über die Aktivitäten und Inhalte des Bewusstseins. Das Ausmaß der persönlichen Freiheit und Selbstbestimmung hängt davon ab, wie bewusst wir sind. Ein Großteil des alltäglichen Verhaltens erfolgt nahezu automatisch und weitgehend unbewusst. Achtsamkeit ermöglicht dazu, das persönliche Bewusstsein zu erweitern und sich von eingefahrenen Denkmustern und Verhaltensweisen zu lösen.

 

Erweiterung der Horizonte

Für die Erweiterung des eigenen Bewusstseinshorizonts ist Achtsamkeit deshalb von so großer Bedeutung, weil sie uns vor Augen führt, dass wir in einer subjektiven Wirklichkeit leben, die davon abhängt, wie unser Gehirn funktioniert.

 

Durch Achtsamkeit lernt man, den fortwährenden inneren Gedankenstrom und Dialog einmal distanziert zu betrachten, welcher sich mit vergangenen Ereignissen, aktuellen Problemen oder zukünftigen Situationen beschäftigt. Wie stark sind Sie mit ihren Gedanken identifiziert? Können Sie Ihre Gedanken anhalten, wenn sie ständig um dieselben Themen kreisen? Achtsamkeit bietet die Möglichkeit nutzlose oder gar schädliche Denkmuster zu erkennen und zu verändern. Ideen und Vorstellungen über die eigene Person, die auf vergangenen Erfahrungen beruhen und Projektionen in die Zukunft in Form von Wünschen, Hoffnungen und Erwartungen verhindern die Wahrnehmung dessen, was jetzt ist. Auf diese Weise erhalten wir die Chance, selbst zu bestimmen, was wir in jedem Moment tun oder auch lassen möchten.

 

Offenheit

Quelle: David Servant-Schreiber, „Die Medizin der Emotionen“

Bei „offenem Gewahrsein“ geht es darum, das zu akzeptieren, was ist und sich nicht von jenen urteilenden Aktivitäten mitreißen zu lassen. Wenn wir uns bemühen eine Erfahrung zu bekämpfen, so erzeugt dies eine innere Spannung, eine Art Bedrängnis. Doch statt in unsere Innenwelt zu marschieren und zu sagen „Nein, tu das nicht“, können wir akzeptieren, was ist und feststellen, was dann passiert. Erstaunlicherweise stellen Menschen immer wieder fest, dass sie sich gerade dann verändern können, wenn sie die Dinge sein lassen.

 

Bewegung und Body Scan

Man kann wahrnehmen, wo im Körper chronische Verspannungen sitzen, und diese lösen. Emotionen und alte Erinnerungen „stecken“ förmlich in uns, wesentlich dabei ist es, sie mit einer Haltung der Akzeptanz und des Gleichmuts zu erkennen. Bereits durch einfache Bewegungen lassen Verspannungen lösen. Der primäre Strukturaufbau unseres Gehirns erfolgte über Bewegung. Bis zum Lebensende lässt sich unser Gehirn durch Bewegung beeinflussen und verändern.

 

Gerade in der heutigen Zeit, in der wir oft den ganzen Tag in ergonomisch ungünstiger Haltung – vielfach in schlecht gelüfteten Räumen und bei künstlichem Licht – verbringen, ist Bewegung ein sehr wirksames Mittel. „Körperübungen sind eine stark unterschätzte Behandlungsmethode“ (Dan Siegel). Viele Menschen (auch Mediziner) leben in der Vorstellung, das Gehirn, als oberste Kommandozentrale, könne wie ein Exekutivorgan seinen Dienst verrichten, ohne die Kooperation mit all dem, was abwärts vom Hals daran befestigt ist. "Weshalb fällt es den meisten (unendlich) schwer, sich liebevoll um ihren Körper zu kümmern? Wenn Menschen denken, fühlen und handeln, tun sie das nicht wie körperlose Gespenster". (Maya Storch)

 

Schon einfache Bewegungen führen zu mehr körperlicher Leichtigkeit und Beweglichkeit, wie auch zu größerem geistigen und seelischen Wohlbefinden. Dabei geht es vorrangig um eine normale freie, natürliche Bewegung und nicht um eine anstrengende, disziplinierte, sportliche oder Leistungsorientierte Bewegung.

 

Atmung

Ein weiterer, sehr hoher Effekt ist die Verbesserung der Atmung im Alltag, denn sie ist von großem Nutzen, um Stresszustände zu erkennen und unnötige Spannungen abzubauen. Einen besonders erkenntnisreichen und hochwertigen Beitrag dazu lieferte In den letzen Jahren mit seinen Studien das Heart-Math-Institut, welche den Zusammenhang von Atmung und Herzkohärenz aufzeigen. Dies wirkt sich auf das emotionale Gehirn aus, dem diese Stabilität signalisiert, dass physiologisch alles in Ordnung ist. Dieses Wechselspiel führt zu einer positiven Rückkoppelung, mit der sich nach einigem Üben der Zustand maximaler Kohärenz dreißig Minuten oder noch länger aufrechterhalten lässt.

 

Atmung und Herz

Nach schon einem Tag ‚Kohärenz-Atmungs-Training‘ bezeichneten bei Studien, 80 % von Führungskräfte sich nicht mehr als ‚ausgelaugt‘ . Es genügt, nutzlosen Energieverlust zu vermeiden, um eine natürliche Vitalität zurückzuerlangen. Zudem verstärkt es die Aktivität des parasympathischen Systems, in dem es die Aggressivität anderer wirkungslos verpuffen lässt, ohne sie zu verletzen. Business Reframing nützt die Herz-Kohärenz-Methode in seinen Projekten.


Buchtipps

 

Ulrich Ott – Meditation für Skeptiker

Servant Schreiber – „die Medizin der Emotionen

Dan Siegel – Mindsight

H. Martin, Doc Childre - „Die Herzintelligenz Methode®„





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