wahrscheinlich oder wirklich - Realität erzeugen

Business Reframing - in Resonanz mit Herz und Hirn

Buchlink Seite S 172

Navigation im Meer der Möglichkeiten

„Alle Vorstellungen, die wir über die äußere Welt haben, sind nur Reflexionen unserer eigenen Wahrnehmungen,“ hat Max Planck gesagt. Die klassische Physik ging von einer objektiven, vom menschlichen Geist unabhängigen Wirklichkeit aus. In diesem Weltbild war das menschliche Bewusstsein lediglich der Beobachter. Die Quantenphysik hat dieses Weltbild ins Wanken gebracht und nachgewiesen, dass die absichtsvollen Beobachtung aus einer Wahrscheinlichkeit Realität werden lässt, dass Absicht also Realität erzeugt.

 

Bewusstsein und Wahrnehmung

Jörg.Starkmuth, „Die Entstehung der Realität“:

Unter Bewusstsein versteht man die Fähigkeit eines Lebewesens, sich seiner eigenen Existenz bewusst zu sein. Das Gehirn ist dabei nicht Erzeuger des Bewusstseins, da dieses auch unabhängig vom Körper existieren kann. Bewusstsein agiert auf der Informationsebene. Wahrnehmung bezeichnet zum einen den gesamten biologischen Prozess vom physikalischen Signal, welches unsere Sinnesorgane empfangen, bis zur intellektuellen Bewertung und Speicherung im Gehirn. Das Bewusstsein nimmt reine Information wahr.

 

Das Bewusstsein als solches hat keine Eigenschaften im herkömmlichen Sinne. Es beobachtet Eigenschaften. Es beobachtet Informationen, ohne sie zu interpretieren (denn das tut nur der Verstand). Dies klingt zunächst sehr passiv. Aber im Zusammenhang mit der Quantenphysik, wird klar, dass die Beobachtung (im Hinblick auf eine dahinterliegende Absicht) ein sehr aktiver Prozess ist. Denn die Welt, die wir als Ergebnis der Beobachtung erleben, entsteht erst durch die Beobachtung! Ohne bewusste Beobachtung existiert die Welt, wie wir sie kennen, überhaupt nicht. Mit anderen Worten:  Wir erschaffen die Realität.

 

die Entstehung von Realität

Und zwar so, dass unser Bewusstsein aus der Vielzahl parallel existierenden Möglichkeiten eine bestimmte Version auswählt und zur erlebten Wirklichkeit macht. Wahrnehmung ist also letztlich nur ein Filter (Sender und Empfänger kohärenter Resonanzen) der aus einem gigantischen Spektrum – Meer an Möglichkeiten – eine bestimmte Realität herausfiltert, besser gesagt schafft oder realisiert. Am besten kann man das mit einem TV oder Radioempfänger vergleichen. Um einen bestimmten Sender zu empfangen, muss man dessen Frequenz aus dem gesamten Spektrum der (gesendeten) vorhandenen Frequenzen herausfiltern.

 

Etwas Ähnliches tut unsere Wahrnehmung. Sie blendet den größten Teil aller Möglichkeiten aus, sodass eine bestimmte Realität übrigbleibt. So entsteht aus der Vielzahl an Möglichkeiten eine überschaubare und in sich schlüssige Welt. Man könnte es auch, je nach eingestellter Bandbreite ‚die Kunst des kreativen Weglassens‘ nennen.

 

Scheuklappen oder Möglichkeitsraum

Man kann sich das gerne wie die Scheuklappen eines Pferdes vorstellen, bei welchen abhängig vom Winkel ein bestimmtes Sichtfeld erscheint und ein mehr oder weniger großer Ausschnitt aus dem Möglichkeitsraum (der Wirklichkeit) wahrnehmbar ist. Das entscheidende Kriterium dafür, wie sich die Bandbreite der ‚Scheuklappen‘ (Wahrnehmung) einstellt, scheint die Widerspruchsfreiheit zu sein. Unsere Wahrnehmung hat offenbar eine integrierte (verbundene) Logik, die es ihr verbietet, uns widersprüchlich erscheinende Zustände (Möglichkeiten) zu erkennen (wahrzunehmen). Mittels einer Art Filterfunktion wird aus der Vielzahl möglicher Realitäten eine bestimmte ausgewählt/erwählt, die wir (Verstand, individuelle Wahrnehmung) als schlüssig empfinden und dann als widerspruchsfreie Version der Realität erleben.

 

 

Nicht nur Menschen haben Intentionen

Lynne Mc Taggert, „Intention: Mit Gedankenkraft die Welt verändern“

Im Verlauf von über 2,5 Millionen Versuchen haben Jahn und Dunne nachgewiesen, dass die menschliche Absicht elektronische Geräte (Computer) in die angegebene Richtung beeinflussen kann. Die Experimente und Resultate wurden von 68 Forschern unabhängig wiederholt. In unterschiedlichen Fachgebieten wurde danach ebenso eindeutig demonstriert, dass die menschliche Intention, vielfältige lebende Systeme beeinflussen kann – Bakterien, Hefen, Algen, Läuse, Küken, Mäuse, Ratten, Katzen und Hunde. Aber auch Tiere, stellte man fest, sind in der Lage ihre Absicht wirkungsvoll auszurichten.

 

Die Kücken und ihr Roboter

In einer Untersuchung von Rene Peoch (Nantes) wurde ein beweglicher Roboter (mit eingebautem Zufallsgenerator) einer Gruppe von Küken kurz nach ihrer Geburt als Mutterhenne vorgesetzt. Der Roboter konnte sich frei bewegen, seine Wege wurden registriert und aufgezeichnet. Schließlich war klar, dass sich der Roboter zweieinhalb Mal häufiger auf die Küken zu bewegte als normal. Die Intention, die man den Küken unterstellen durfte – nämlich den Wunsch, ihrer Mutter nahe zu sein – schien den Roboter zu beeinflussen und zweieinhalb Mal öfter und damit näher an den Käfig zu führen.

 

In einer anderen von über 80 ähnlichen Studien befestigte man eine Kerze an einem beweglichen Roboter. Kücken, die im Dunkeln gehalten wurden, fanden das Licht beruhigend und schafften es, den Roboter so zu beeinflussen, dass er sich häufiger in der Nähe ihrer Käfige aufhielt, als es normalerweise zu erwarten war.

 

Selbst Experimente zum Thema – Mind over matter (Geist über Materie) – brachten äußerst spannende Ergebnisse. In 73 Studien wurden bis heute 2.500 Personen untersucht, die mit Würfeln über 2,5 Millionen Mal würfelten und diese beeinflussen sollten. Die Resultate waren außerordentlich interessant und erfolgreich. Als die Studien ausgewertet wurden, zeigte sich: Die Chancen, dass die Ergebnisse nicht zufällig waren, lagen bei 10 hoch 76 (das ist eine 1 gefolgt von 76 Nullen) gegen 1.

 

Aktuelle Studien zeigen, dass Lebewesen ständig messbare Energie senden und empfangen. Die neuesten Modelle stellen das Bewusstsein als eine Instanz dar, die materielle Grenzen jeglicher Art überschreitet. Eine Absicht oder Intention scheint einer Stimmgabel ähnlich zu sein, die dafür sorgt, dass die Stimmgabeln anderer Dinge im Universum in der gleichen Frequenz mitschwingen und dadurch einen Einfluss auf die Entstehung von Realität haben.

 

 

Die Reise in die Zukunft

„Die wahre Bewegung die allem zugrunde liegt, ist die Bewegung des Denkens. Wahre Energie ist die Energie des Bewusstseins.“ P.D. Ouspensky.

 

Wenn nach diesem Modell, die Zukunft schon existiert, ist sie dann vorherbestimmt oder wählbar?  Gibt es ein festgelegtes Schicksal?  Die Antwort lautet Nein! Denn in der Quantenphysik wird das deterministische (vorherbestimmte) Weltbild, durch das virtuelle, durch Wahrscheinlichkeiten (unscharfe) Weltbild ersetzt. Innerhalb der subjektiven (Zeit)Wahrnehmung begibt sich also jeder der Beobachtungs-Absichts-Instanzen von der Gegenwart in eine andere mögliche Zukunft, die damit zur neuen Gegenwart wird. Wir reisen jeden Tag in die Zukunft. Jedes Individuum erlebt auf Grund seines Bewusstseins, seiner Filterfunkton und seiner eigenen Lebensgeschichte (vorzugsweise) nur bestimmte Pfade auf den Wegen der Möglichkeiten obwohl im alle Pfade zur Verfügung stünden.

 

Die Vergangenheit ist genauso wenig real wie die Zukunft, mit dem Unterschied, dass wir in unserem Gedächtnis Informationen darüber gespeichert haben. Gedächtnis gehört nicht zum Bewusstsein, sondern wirkt vornehmlich wie eine Filterfunktion. Nur unsere Wahrnehmungsfilter führen zu einer Einschränkung der Bewegungsfreiheit im Möglichkeitsraum,


Buchtipps

Jörg Starkmutz  -  "Die Entstehung der Realität"

Lynne McTaggert  - "Intension - Mit Gedanken die Welt verändern"



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