Potenziale fördern

Business Reframing - in Resonanz mit Herz und Hirn

Kompetenz-Baustein - Potenzial- und Förderkultur

Stärken stärken!

Die Problematik

Vor 150 Jahren bildet die Londoner Manege-Schule erstmals Zirkusdirektoren aus. Die erfolgreichen Absolventen erhalten eine Qualifikation, die heute auch woanders in Mode gekommen ist: Manager. Das kommt vom lateinischen „manum agere“, jemanden an der Hand führen. Zirkustiere werden gegen ihre Natur auf ein nicht artgerechtes Verhalten gedrillt. Viele Manager drillen auch ihre Mitarbeiter gegen ihre Natur auf ein nicht artgerechtes Verhalten: Sie führen sie an der Hand und motivieren sie, ihre Schwächen abzubauen.

 

Gallup hat über 1,7 Millionen Mitarbeiter in 101 Unternehmen aus 63 Ländern befragt. Nur 20 % der Mitarbeiter erleben, dass ihre Stärken eingesetzt werden. Diesem Führungsverhalten liegen drei uralte und falsche Annahmen zugrunde. Erstens: der größte Spielraum für Leistungssteigerung eines Menschen liegt im Ausgleich seiner Schwächen. Zweitens: jeder Mensch kann oder will auf jedem Gebiet Kompetenzen erwerben und drittens: Weil immer so gedacht wurde, ist es eben richtig. Die Hirnforschung hat in den letzten Jahren sehr deutlich erwiesen, wie unproduktiv und falsch dieser Weg ist und er wird – durch erzeugten Druck - nicht besser.

 

 

Das Ergebnis

Ihre Mitarbeiter entwickeln Eigeninitiative, um Probleme zu lösen und Aufgaben zu übernehmen, die durchaus auch herausfordernd sein sollen. Sie von sich aus mit Vorschlägen und sind interessiert an Weiterbildung. Die Struktur der Aufgabenzuordnung ist so gestaltet, dass jeder an dem Platz sitzt, der seinen Fähigkeiten und Talenten entspricht.

 

Im Unternehmen herrscht eine Kollegialität, in den Teams ein Klima des Vertrauens, Machtkämpfe oder Schuldzuweisungen bei Fehlern gibt es nicht mehr. Mitarbeiter schaffen sich die Bedingungen, die sie brauchen, um das Unternehmen voranzubringen. Die Identifikation mit den Aufgaben lässt die meisten zu Leistungsträgern werden, worüber außergewöhnliche Ergebnisse entstehen. Die Führung kann sich auf ihre wichtigste Aufgabe konzentrieren: Die Schaffung von Rahmenbedingungen, unter welchen die Mitarbeiter die Grenzen ihrer Potenziale entwickeln können. Das Alltagsgeschäft läuft infolge des Engagements von selbst.

 

 

Der Baustein

Business Reframing hat im Laufe der Jahre einige Techniken und Methoden entwickelt, wie man die Potenziale seiner Mitarbeiter oder Teampartner entdecken, ansprechen und in Folge fördern kann. Dieser Baustein eignet sich besonders für Führungskräfte, Bereichs- oder Teamleiter und beginnt mit einigen aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Funktionsweise des menschlichen Gehirns (ca. eine Stunde), gefolgt von moderierter Kleingruppenarbeit. Die Teilnehmer erlangen in diesem Baustein theoretische und praktische Kompetenzen, „wie man die Potenziale einzelner erkennen und entwickeln kann“ – „wie Herausforderungen die Entwicklung fördern“ und „sowie die Unterscheidungsmerkmale zwischen Befähigung bzw. Bevormundung“

 

Bei Arbteilungen, Teams oder Bereichsgruppen wird für alle deutlich sichtbar, wo sich die Mitarbeiter selbst sehen, was sie sich zutrauen, welche Wünsche und Erwartungen nach Entwicklung bestehen und wo sie sich in zwei Jahren sehen. Manchmal haben Mitarbeiter zu anderen Mitarbeitern einen besonderen Draht und können ihnen bei neuen Aufgaben, Veränderungen oder Herausforderungen als Mentor mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ein solches „Mentoring“ ist ein effizienter Weg zur Festigung von Vertrauen und zur Schaffung eines wertorientierten und positiven Arbeitsklimas.

  

 

weitere Information 

Info-Meeting: persönlich oder online über einen Videochat

Seminare:: zum Thema "Potenziale erkennen, entwickeln und fördern"

Webinar: zum Thema "Potenzial- und Förderkultur" 



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