Denkfehler verhindert Erfolg

Wer in saure Äpfel beisst, der sollte nichts Süßes erwarten.

Management - in Resonanz mit Herz und Hirn

Bisse in saure Äpfel führen nur selten zum Erträumten. Mit anderen Worten, „ein Verbeißen in den Erfolg, führt ebenso wenig zum Glück“ Denn wie es sich zeigt funktioniert es anders. Ein Denkfehler wie dieser, verhindert sogar die Erfolgsaussichten.

 

Shawn Achor untersucht seit Jahren an der Harvard University die Entstehung von Erfolg – nicht im Zusammenhang mit Reichtum, Macht oder Ansehen, sondern in Verbindung mit Glück. Natürlich schließen die genannten Attribute Glück nicht grundsätzlich aus, jedoch entscheidend ist die Priorität. Wer in erster Linie dem Erfolg nachjagt, blockiert oder verhindert ihn sogar. Diese wissenschaftliche Erkenntnis mag vielleicht für viele Menschen ernüchternd sein, vor allem für jene, die Leistungs-, Karriere- oder Siegesfixiert leben. Doch ebenso eine befreiende und wohltuende Einsicht bringen.

 

Gefährliche Gedanken

An der Stanford University haben Forscher nachgewiesen, dass eine negative Stimmung – also z. B.  Jammer, Ärger, Zweifel oder Ängste – den für Emotionen und Gedächtniskonsolidierung zuständigen Teile unseres Gehirns (Hippocampus) schrumpfen lässt. Bei negativen Gefühlen, im besonderen bei Stress werden Alarmsignale im Körper ausgelöst, welche dann das Hormon Cortisol ausschütten. Cortisol lähmt die Verbindungen zwischen den Nervenzellen (Synapsen).

 

Dieser Vorgang ist autonom, d. h. er läuft automatisch ab, ob wir wollen oder nicht. So werden wir bei Gefahr nicht von wichtigen Dingen abgelenkt. Bis zur Entwarnung bleiben wir auf das Problem fokussiert. Bei anhaltender Gefahr bleibt der Cortisol-Spiegel erhöht. Herzerkrankungen oder Diabetes sind häufig eine Folge davon. Erst positive Gedanken oder Gefühle entwarnen und stellen die Cortisol-Produktion ein. Im Gegenzug dazu werden förderliche Hormone wie Serotonin, Dopamin oder Endorphine produziert.

 

45 Länder - eine Erkenntnis

Entscheidend für eine gute Lebensplanung ist die Reihenfolge. Das Erfolgspotenzial ist höher, wenn wir glücklich sind, nicht umgekehrt. Lisa Aspinwall, University of Utha hat bewiesen, dass positiv gestimmte Menschen im realen Leben bei wichtigen Entscheidungen intelligenter sind als unglückliche. „Wenn wir in einer Positiven Stimmung sind, weitet sich – im Gegensatz zu den Einschränkungen durch negative Emotionen – unser geistiger Horizont. Wir werden tolerant und kreativ, sind offen für neue Ideen und kreieren dadurch neue Wege und Erfahrungen“.

 

Nach einer dreijährigen Studienreise in 45 Länder und Studien in Schulen und Organisationen resümiert auch Shawn Achor: „Der zentrale Irrglaube, dass härtere Arbeit zu größeren Erfolgen führe, zieht sich durch alle Formen der Erziehung und des Managements.“

 

Buchungsfehler im Gehirn

Wenn unser Gehirn einen Erfolg erlebt, neigen wir oftmals nicht etwa dazu, uns darüber zu freuen und den Erfolg zu genießen, sondern legen die Latte noch höher. Der Erfolg löst dabei eine Gegenbuchung aus und ein fataler Kreislauf beginnt. Das Glück verliert die Gegenwart und mutiert zu einem unbestimmten und „ewig mehr“ Gefühl der Zukunft. Ankunft nie.

 

Dieser "Buchungsfehler" im Gehirn kann nicht nur gestresste Lebensjahre unglückliche Beziehungen  und Krankheit auslösen, sondern kostet uns rund 30 Prozent der eigenen Leistungspotenzials. Solange wir glauben, nur härter, hartnäckiger oder intensiver arbeiten zu müssen, sind wir uns auf einem sehr Energie raubenden und ineffizienten Holzweg. Denn genau hier liegt der Trugschluss, wie es Shawn Achor im TED-Talk von seinen jahrelangen Studien berichtet „Wir sollten umdenken, wenn wir das wahre Potenzial unseres Gehirns nützen möchten“. (Videos )

 

Achtung – kleine Falle

Der erste Schritt ist immer, die Zufriedenheit im Hier und Jetzt zu finden. Denn dann passiert etwas Erstaunliches: Unser Gehirn funktioniert besser und plötzlich sind wir in der Lage, effizienter, kreativer und leistungsfähiger zu arbeiten. Wer jetzt glaubt, dass das leichter gesagt als getan ist, hat Recht. Merken Sie, welchen Streich Ihr Gehirn Ihnen da gerade spielt?

 

Wie kann es sein, dass etwas so „Schweres“ wie Erfolg, so leicht sein kann? Die beste Voraussetzung für die ersten gebotenen Zweifel und ein sicheres Misslingen ist eine auf Leistung getrimmte Denkhaltung. Denn die von Shawn Achor empfohlene Methode, das Leben innerhalb kurzer Zeit in glückliche und erfolgversprechende Bahnen zu lenken, wirkt dagegen ziemlich einfach.

 

Mit nur einigen Minuten täglich, ist es innerhalb von drei Wochen möglich, die neuronalen Verbindungen in Ihrem Gehirn anders zu bahnen, und zwar so, dass es optimistischer und damit erfolgreicher arbeitet.

 

Am Freitag, 22. September vom 10:00 bis 16:00 Uhr stellen wir Ihnen diese und weitere Techniken bei einem Unternehmertag in der Nähe von Karlsruhe vor. Erleben Sie in einer traumhaften Umgebung einen außergewöhnlichen Tag mit vielen, neuen Einsichten zum unternehmerischen Erfolg. Noch sind Plätze frei. Unsere Empfehlung: Informieren Sie sich jetzt >>>

 

Videos:

Shawn Achor: Das glückliche Geheimnis besserer Arbeit (12 min)

5 Motivationslügen - aus dem Buch von Steffen Kirchner (10 min)

 

 

Dietmar Schrey u. Wolfgang Berger

03. Juli 2017

Video  - Shawn Achor

Shawn Achor: Das glückliche Geheimnis besserer Arbeit



Video  - 5 Motivationslügen

5 Motivationslügen: aus dem Buch "Totmotiviert" von Steffen Kirchner

Empathie, Unternehmenskultur, Arbeitswelt, Lebensstil

Je früher Sie in Ihrer „Lebenskarriere“ die benannten Dinge – Gemeinschaft, Bindung und Vertrauen - erreichen oder leben können, desto sicherer haben Sie sich für ein erfolgreiches und erfülltes Leben entschieden. Vielleicht fängt Ihr Kopf jetzt gerade an zu rechnen und fragt sich: „und woher kommt dann der Erfolg?“

Diese Frage beantworten wir Ihnen gern: Erfolg ist ein „Nebenprodukt“. Wovon?  Von einer empathischen Arbeits-, Unternehmens- und Lebenskultur. Natürlich braucht es eine Ausrichtung oder Orientierung, ein Ziel, das Erkennen vorhandener Fähigkeiten und deren Zusammenführung. Doch das ist überaus einfach, denn es entspricht der Biologie des Menschen.

 

„Und wie mach ich das?“ fragen Sie. Auf www.business-reframing.de finden Sie Anleitung und Quellen. Für erste Schritte und Erkenntnisse bieten wir Online-Kurse, Webinare und Workshops.

 

Wir kommen auch gern zu Ihnen in Ihr Unternehmen.

 

Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger

22. Juni 2017

 

BUSINESS REFRAMING INST.

www.business-reframing.de 

Das Versprechen von Business Reframing ist, dass die Belegschaft sich mit dem Unternehmen und seinen Zielen identifiziert und gern dort arbeitet. Das setzt menschliche Potenziale frei, deren Kraft die Effekte der Automation überstrahlen und steile Ergebnisse auslösen, die nur von engagierten Menschen kommen können. Sind Sie an einem unverbindlichen Gespräch darüber mit uns interessiert? 

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